Vita

Olli Marschall – Schlag Schneid Säge Kunst

Doku mit freundlicher Genehmigung von
Gunnar Selm  www.composereality.com

Der 1966 in Augsburg (Süddeutschland) geborene Künstler Olli Marschall arbeitet seit seinem 20 Lebensjahr als freischaffender Bildhauer und Lehrer für Wing Chun Kung Fu mit eigener Schule. Künstlerisch tätig ist er im nahegelegenen Vogelsang zw. Neusäß und Diedorf, aber auch im Chiemgau.

Bekannt geworden ist Marschall durch über hundert Einzelausstellungen wie z.B. am Münchner Airport, im Max Plank Institut, am deutschen Theater in München, in botanischen Gärten, aber auch durch Ankäufe der Stadt Gersthofen, des Weltbildverlages, der LVA Schwaben, des Flughafen Münchens, etc. und nicht zuletzt durch die alljährliche, große Gesamtwerkschau im Gartenatelier mit zahlreichen Holzskulpturen, Musikkonzerten, offenen Kunstbaustellen (siehe: bisherige Ausstellungen) Kettensäge-, Didgeridoo- und Kung Fu Vorführungen.

Nach ersten Erfahrungen in der Malerei und der Metallgestaltung 19 84 bis 19 87, folgte eine Spezialisierung auf das Material Holz. Auslöser dafür war die Konstruktion zahlreicher Kung Fu Trainingsholzpuppen. Seither wird der Werkstoff Holz in mannigfaltigen Arten, Dimensionen und Zuständen erforscht. Kettensägearbeiten an sogenannten großen Baumskulpturen wechseln sich ab mit freihandgefrästen und geschnitzten Holzexpressionen, leichten, flächigen Artefakten, sogenannten Scheiben- und

Wandobjekte und winzigen Miniskulpturen. Neben jeglichem Holzbearbeitungsgerät bedient sich Marschall auch sprengenden, brennenden und ätzenden Materialien zur Formfindung.

Baumwuchs, Maserung, Materialspannungen, Verfallsprozesse inspirieren dabei in Wechselwirkung mit Marschalls Formvorlieben: skurril, homogen, geschwungen, durchbrochen. Unikate sind selten bemalt jedoch häufig witterungsstabil behandelt.

Große Ausstellungen widmen sich jährlich wechselnden Themenschwerpunkten wie z.B., die „Gitterdurchbrüche“, „Wellenphänomene“, „Schwungkanten“, „Netzwerke“, „Ammoniten“, „Totems“, „Hohlräume“ etc. (siehe bisherige Ausstellungen). Auftragsarbeiten und ihre Konzepte entstehen im Einklang zur Standortsituation- und Bedeutung, sowie den Kundenvorlieben.

Olli Marschall sieht seine kreative Arbeit als Psychogramm seiner selbst das es genau zu ergründen gilt. Die Kernfragen dabei gelten stets dem Ursprung der Inspiration und dem Wesen der Intensität. Der vielschichtige, konstruktive Austausch mit Kritikern, insbesondere Kreativen, Kunstsachverständigen und -Liebhabern, Pädagogen und Philosophen, ist dabei des Autodidakten lebenslange universitas magistrorum et scolarium.